Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe

Wer sich heute mit dem Thema Energiegewinnung befasst, wird dabei meist auf alternative Energiequellen stoßen, die die Versorgung der Erde mit Energie übernehmen und revolutionieren sollen. Ihnen gegenüber stehen die sogenannten fossilen Brennstoffe, also die Möglichkeit, Energie aus geologischen Abfallprodukten zu gewinnen, wie dies heutzutage zu einem riesigen Anteil geschieht. In welchem Maße fossile Brennstoffe auch in Zukunft eine Rolle bei der weltweiten Energiegewinnung spielen werden, ist heute noch nicht geklärt und sorgt für anhaltende, wissenschaftliche Diskussionen.

Zum Bereich "Fossile Brennstoffe" zählen Energiequellen wie Erdöl und Erdgas sowie Braun- und Steinkohle und auch Torf. All diesen Energiequellen ist eins gemeinsam: Sie sind bereits einige Millionen Jahre alt und basieren allesamt auf Kohlenstoffverbindungen in ihren verschiedenen, chemischen Zuständen. Im Regelfall sind sie als Abfallprodukter toter Pflanzen und Tiere entstanden und können heute in Form von Verbrennung in Energie umgewandelt werden. Auf der Gegenseite zu fossilen Brennstoffen stehen Biomasse als Verbrennungsprodukt aktueller Holz- und Pflanzenreste sowie alternative, nicht-fossile Energiequellen wie Energie aus Wind-, Wasser- oder Solaranlagen.

Fossile Brennstoffe decken dieser Tage nahezu 90% des weltweiten Energiebedarfs, wobei die Zukunft dieser Energieform noch nicht dauerhaft geklärt ist. Zum einen ist für ihre Nutzung die Erschließung immer neuer Kohle-, Gas- oder Ölvorkommen notwendig, bei denen geologisch nicht vorausgesagt werden kann, wann das natürliche Vorkommen der Energieträger auf unserer Erde erschöpft ist. Zum anderen wird bei jeder Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe Kohlendioxid freigesetzt, welches nicht erst in der heutigen Zeit als gefährlicher Klimafaktor angesehen wird und als Hauptargument für die globale Erderwärmung angesehen wird. In beiderlei Hinsicht ist eine konsequente Nutzung fossiler Brennstoffe eher kritisch zu sehen, so dass eine Umstellung auf alternative Energiemethoden politisch in unzähligen Ländern immer weiter in den Vordergrund rückt. Da für viele fossile Energiequellen eine große Infrastruktur besteht, die einen leichten Abbau ermöglicht sowie der allergrößte Teil von Endprodukten auf die Verwendung von fossilen Brennstoffen ausgelegt ist - beispielsweise im durch Benzin und Diesel im Transportwesen - ist die Umstellung der Energiegewinnung ein langsamer und auch kostspieliger Prozess. Dennoch dürfte sich in den nächsten Jahrzehnten unweigerlich eine Entfernung von der vorrangigen Nutzung fossiler Brennstoffe ergeben, die mittlerweile eher dem Klima schaden als dem Menschen nutzen bringen.

Die so genannten fossilen Brennstoffe gehören - glücklicherweise - mehr und mehr der Vergangenheit an. Zielgerichtetes und vor allem kostengünstiges Heizen liegt dahingegen mehr denn je im Trend. Aus diesem Grund ist es wohl auch nicht weiter verwunderlich, dass sich wohltuende Infrarotheizungen einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Denn so ist garantiert, dass man genau die nötige Portion Wärme bekommt, die man braucht. Ganz gleich, ob für die Verwendung daheim oder im Büro. Gemütliche Wärme kann in der Tat überaus effizient sein.